Das Projekt CitySens („Sichere Sensorapplikationen in der intelligenten Stadt“) hat sich zum Ziel gesetzt mit der zukunftsweisenden Funktechnik LoRaWAN® für das Stadtgebiet von Kamp-Lintfort und Umgebung eine flächendeckende  IoT-Infrastruktur zu schaffen. Neben dem Aufbau der notwendigen Infrastruktur werden zudem im Rahmen des Projektes LoRaWAN®-Geräte für die digitale Erfassung, Übertragung und Auswertung von Messdaten entwickelt. Hierzu haben sich unter Leitung der IMST GmbH die Projektpartner Deutsche Funkturm GmbH, LINEG, ISIS IC GmbH, Stadtwerke Kamp-Lintfort und Westnetz GmbH zu einem Konsortium zusammengeschlossen, um die Digitalisierung voranzutreiben. Das Projekt CitySens wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Ein wesentlicher Meilenstein im Projekt “CitySens” war die Installation zweier LoRaWAN®-Gateways auf dem Förderturm von Schacht I der ehemaligen Zeche Friedrich Heinrich. Pünktlich zum Start der Landesgartenschau erfolgte die Inbetriebnahme.

Die in ungefähr 80 Metern Höhe installierten Gateways ermöglichen eine großflächige Abdeckung des Stadtgebietes von Kamp-Lintfort, auch in die ländlichen Gebiete und Nachbarstädte. Durch die exponierte Position der Gateways werden trotz der geringen Sendeleistung des System Reichweiten von über 20km erreicht. Neben diesen beiden LoRaWAN®-Gateways sind im Stadtgebiet Kamp-Lintfort noch fünf weitere installiert. Somit sind nahezu alle Bereiche der Stadt durch das LoRaWAN® Netzwerk abgedeckt.

Herzlichen Dank an Bürgermeister Prof. Christoph Landscheidt, Heinrich Sperling, Andreas Iland und Jan Holsteg von der Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 GmbH sowie Andreas Kaudelka und Jörg Buschmann von den Stadtwerken Kamp-Lintfort und alle die den Ausbau des LoRaWAN® Netzwerkes tatkräftig unterstützt haben.

Citysens Tektelic1
Innerstädtische Netzabdeckung
Ergebnisse der ersten Reichweitentests

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